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Bei regionalen Unternehmen zu Gast

Im Gespräch mit Jens Häßler, Geschäftsführer der WoBau mbH Bernau.
Herr Schindler vom Holzfensterbau Bernau erläutert das Profil des Unternehmens.
Rundgang durch die Werkstätten des HFBB, hier beim Zuschnitt der Fensterrahmen.
Im Produktionsbereich der Endmontage.
Ralf Christoffers im Gespräch mit Firmeninhaber Manfred Hübler.

Sonnabend, der 21. Mai, - landesweiter „Tag des offenen Unternehmens“. Allein in Bernau hatten sich 18 Unternehmen daran beteiligt, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen, ein wenig Werbung zu betreiben und Ausschau nach Nachwuchskräften zu halten.

Zu den Besuchern gehörten auch die Landtagsabgeordneten der LINKEN Ralf Christoffers, Wirtschafts- und Europaminister Brandenburgs, und Margitta Mächtig. Erste Station ihrer Stippvisite war die städtische WoBau mbH. Geschäftsführer Jens Häßler informierte die prominenten Gäste über Umbau- und Sanierungsmaßnahmen beim Wohnungsbestand, wofür bereits über 20 Mio. Euro investiert wurden. Gerade im Viertel Bernau-Süd entstanden so attraktive Wohnungen in den Plattenbauten, die nach wie vor bezahlbar seien. Nunmehr werde an der weiteren Verschönerung des Außenbereiches gearbeitet. Gleiches trifft auch auf den Wohnkomplex in der Karl-Marx-Str. zu, wo gezielt die Mieter bei der Neugestaltung einbezogen werden. Weitere Anstrengungen werden unternommen, um altersgerechte Wohnungen bereit zu stellen. Diesbezüglich sei die Nachfrage größer als das Angebot.
Auf besonderes Interesse der Gäste stieß der „Infopunkt“ im Eingangsbereich des Unternehmens. Frau Gründel, eine auszubildende Immobilienkauffrau, erläuterte die Funktionsweise des Terminals, das Wohnungssuchenden einen Überblick über aktuelle Wohnungsangebote bereits vor einer persönlichen Vorsprache vermitteln kann.

Nächste Etappe der kleinen Rundreise durch Bernauer Unternehmen war der Holzfensterbau Bernau GmbH. Prokurist Ralf Schindler gab den Besuchern einen Überblick über die Produktpalette, die bis zu Spezialanfertigungen für denkmalgeschützte Bauten reicht, und führte sie durch die Werkstätten. Wachsende Bedeutung würden Produkte mit guter Wärmedämmung erlangen. Die am Standort produzierten Fenster mit Dreifachverglasung erreichten einen Dämmfaktor von 0,9. Ralf Christoffers verwies in diesem Zusammenhang auf die Energiestrategie des Landes, die der Energieeinsparung einen großen Stellenwert einräumt.

Abschließend besuchte die kleine Abordnung die Firma Hübler Invest GbR. Geschäftsführer Manfred Hübler, in dessen Haus sich auch das Planungsbüro mh bauplanBAR GmbH befindet, erläuterte den gegenwärtigen Stand der Planungen für das Fahrradparkhaus am Bahnhof Bernau sowie für das Jugendhaus, das in Bernau Friedenstal gegenwärtig entsteht. Letzteres wird durch das Konjunkturpaket II der Bundesrepublik ermöglicht und soll noch in diesem Jahr fertig gestellt werden. In gemütlicher Runde auf dem Dachgarten des Anwesens ließ man den ereignisreichen Tag ausklingen.

Bereits am Vormittag hatten die beiden Landtagsabgeordneten der LINKEN die 6. Eberswalder Gesundheitsmesse besucht. Minister Christoffers richtete bei der Eröffnung ein Grußwort an die zahlreichen Besucher, wobei er Eberswalde als „guten Standort“ für die Schau bezeichnete und die Bedeutung der Messe als Treffpunkt von Gesundheitsbranche und Wirtschaft hervorhob. Die Gesundheitswirtschaft betreffe die Menschen unmittelbar und werde sicher zu Recht von der Landesregierung als ein Schwerpunkt der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in enger Kooperation mit Berlin gefördert. An mehreren Ständen überzeugte er sich dann von der Vielfalt und Qualität der Angebote regionaler Unternehmen. Sein Fazit: Die Messe werde der Entwicklung des Gesundheitswesens im Kreis nicht nur einen neuen Vorschub verleihen, sondern stellt auch eine Erlebniswelt für die ganze Familie dar.

W. Kraffczyk



Auf der Gesundheitsmesse