14. Januar 2011
Strategie für die Stärkung von Innovation und Kreativität im Mittelstand
Die Unterstützung von klein- und mittelständischen Betrieben, die Förderung von Innovation und die Entwicklung einer ökologisch und sozial orientierten Wirtschafts- und Standortpolitik sind Zielstellungen, die auch im Koalitionsvertrag festgeschrieben sind.
Dort heißt es dazu:
„Vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise ist es eine der wichtigsten Aufgaben der Wirtschaftspolitik, für die Unternehmen mit Instrumenten wie Überbrückungskrediten und Beratungen notwendige Unterstützung zu leisten. Brandenburg braucht wettbewerbsfähige und leistungsstarke Unternehmen. Generelles Ziel der Koalition ist es, den kleinen und mittelständischen Unternehmen und den freien Berufen den Zugang zum öffentlichen und privaten Kapitalmarkt zu erhalten bzw. zu verbessern. Zunehmend an Bedeutung gewinnt in der Wirtschaftspolitik die Verbindung von harten und weichen Standortfaktoren in integrativen ressortübergreifenden Förderansätzen. Schwerpunkte dabei sind sowohl die Substanzpflege der klein- und mittelständisch geprägten Unternehmensstruktur des Landes als auch die Stärkung der industriellen Kerne sowie die Erschließung neuer Wirtschaftsfelder und Zukunftsbranchen. Brandenburgs Chancen liegen auch bei neuen Industrien und Dienstleistungen, bei Wissenschaft und Innovation, wie z.B. Biotechnologie, Erneuerbare Energien und Umwelttechnologie. Neben der Stärkung der klassischen Binnenwirtschaft geht es auch darum, die Exportwirtschaft gezielt zu unterstützen.“
Angesichts der finanziellen Situation des Landes spielen die von der EU bereitgestellten Mittel eine entscheidende Rolle.
Auch in Anbetracht der anstehenden neuen Förderperiode der EU geht es jetzt darum, die von der EU bereitgestellten Mittel effektiv einzusetzen und sich bereits heute auf die neuen europäischen Rahmenbedingungen einzustellen.
Das Brandenburg auf diesem Gebiet gut aufgestellt ist, beweist nicht zuletzt die Tatsache, dass dem Land die Auszeichnung „Europäische Unternehmerregion“ verliehen wurde.
In Konsequenz dessen wurde die Landesregierung durch den Landtag beauftragt, die weiteren Aufgaben, insbesondere mit Blick auf die KMU zu definieren. Dieser Bericht liegt jetzt vor und wurde der Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht.
An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass uns das neue Jahr vor eine Vielzahl von Herausforderungen stellt, die nicht nur die klein- und mittelständischen Betriebe betreffen. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aufgaben für 2011 auf dem Gebiet der Wirtschaftspolitik wurde in einer Pressemitteilung des Ministeriums veröffentlicht.