Zurück zur Startseite

21. April 2010

Brandenburg: Europa gegen Armut und soziale Ausgrenzung

Minister Christoffers: Europawoche vom 2. bis 10. Mai mit 120 Veranstaltungen

In einer Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten Brandenburg vom 21. April heißt es:

Mit rund 120 Veranstaltungen begeht Brandenburg vom 2. bis 10. Mai 2010 die Eu-ropawoche. Als Gemeinschaftsaktion der 16 deutschen Länder, der Bundesregie-rung, der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und des In-formationsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland wird diese Woche bereits zum 16. Mal durchgeführt. Da das Jahr 2010 von der Europäischen Kommis-sion als das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ausgerufen wurde, steht die Europawoche auch in Brandenburg unter diesem Motto: „Brandenburg: Europa gegen Armut und soziale Ausgrenzung“. 

„Die Europawoche richtet sich an alle Bürger unseres Landes. Sie bietet Gelegen-heit, europäische Kontakte und Partnerschaften zu pflegen, sich über Europa zu informieren und zu diskutieren“, hob Brandenburgs Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers hervor. Der Minister unterstrich, wie wichtig es sei, den Fokus innerhalb der Bevölkerung auf Europa und die Europäische Union zu richten. Die Bedeutung Europas für Brandenburg könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

„Die Dimension lässt sich ermessen, wenn man sich überlegt, dass allein der Euro-päische Fonds für regionale Entwicklung - der im Wirtschafts- und Europaministeri-um verwaltet wird - in der aktuellen Förderperiode 2007-2013 mit 1,5 Milliarden Euro ausgestattet ist“, sagte Christoffers. Diese Mittel werden für die Bereiche For-schung, Bildung, Infrastruktur, Kultur, Stadtentwicklung und Umweltverbesserung eingesetzt.

„Im Jahr 2009 sind aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung  in Brandenburg nahezu 900 Projekte von Unternehmen, Kommunen und Bildungsein-richtungen bewilligt worden“, informierte Christoffers. Aus dem EFRE sind dafür 354 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden, ausgereicht größtenteils von der In-vestitionsBank des Landes Brandenburg. Das Investitionsvolumen der geförderten Projekte betrug 636 Millionen Euro.